r Le chêne

Michel Seydoux, Laurent Charbonnier, Frankreich, 2021o

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Es war einmal eine 200 Jahre alte Eiche, die Eichhörnchen, Baumspitzhörnchen, Eichelhäher, Ameisen, Feldmäuse beherbergte. Sie alle waren untrennbar mit diesem majestätischen Baum verbunden, der sie aufnahm, ernährte und von seinen Wurzeln bis in die Baumkrone beschützte. Eine Ode an die Natur, in der sie allein zu Wort kommt.

Das Kunstgebilde, das wir Kino nennen, ist von der Natur besessen. In den 1920er Jahren begeisterten sich Avantgarde-Regisseur:innen für wissenschaftliche Filme, die das Wachstum von Pflanzen im Zeitraffer festhielten – und damit für die Fähigkeit der Kamera, sichtbar zu machen, was dem menschlichen Auge entgeht. Diese Faszination ist nie erloschen. Darin liegt einer der Gründe für den Publikumserfolg des Dokumentarfilms Le chêne. Die Regisseure überbieten sich mit technischen Kunststücken, um uns die Natur so zu zeigen, wie wir sie noch nie gesehen haben: Aufnahmen auf Augenhöhe mit Insekten, im Unterholz versteckte Mikrokameras, mit akrobatischem Geschick und verblüffender Präzision eingefangene Winkel und Nischen der Eiche. Ein zweiter Grund für den Erfolg des Films liegt auf der Hand: Seit den 1920er Jahren hat sich die Welt grundlegend verändert. In einer Zeit, in der die Klimaerwärmung das Überleben zahlreicher Arten, inklusive der unsrigen, bedroht, strömt man ins Kino oder vor die Bildschirme, um dem wortlosen Schauspiel der Natur beizuwohnen, solange es noch möglich ist. Le chêne vermittelt dabei einen Eindruck von der Vernetzung der Natur, deren hochkomplexes Zusammenspiel von den Mikroorganismen bis zur angeblich menschlichen Krönung der Schöpfung wir erst gerade zu erahnen anfangen. Hoffentlich reicht die Zeit noch, draussen brennt das Haus.

Émilien Gür

Ce cinéma naturaliste se hisse en haut des cimes, grimpe aux arbres, s'accroche aux branches.

Nathalie Chifflet

Laurent Charbonnier et Michel Seydoux signent une ode à la nature en même temps qu’une série de micro-aventures trépidantes. Prouesse technique et spectacle familial par excellence.

Christophe Caron

Galerieo

spielfilm.de, 08.08.2023
© Alle Rechte vorbehalten spielfilm.de. Zur Verfügung gestellt von spielfilm.de Archiv
outnow.ch, 21.01.2023
© Alle Rechte vorbehalten outnow.ch. Zur Verfügung gestellt von outnow.ch Archiv
Little White Lies, 13.02.2022
© Alle Rechte vorbehalten Little White Lies. Zur Verfügung gestellt von Little White Lies Archiv
France Info Culture, 19.02.2022
© Alle Rechte vorbehalten France Info Culture. Zur Verfügung gestellt von France Info Culture Archiv
RTS, 27.02.2022
© Alle Rechte vorbehalten RTS. Zur Verfügung gestellt von RTS Archiv
Interview de Michel Seydoux, Laurent Charbonnier & Tim Dup
/ Pathé France
fr / 21.02.2022 / 10‘00‘‘

Interview de Laurent Charbonnier et Michel Seydoux
/ La-hauts
fr / 15.02.2022 / 02‘45‘‘

Michel Seydoux présente le film documentaire "Le Chêne"
Von / RTS
fr / 09‘30‘‘

Filmdateno

Synchrontitel
Die Eiche – Mein Zuhause DE
Heart of Oak EN
Genre
Dokumentarfilm
Länge
80 Min.
Originalsprache
Französisch
Bewertungen
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ØIhre Bewertung7.5/10
IMDB-User:
7.5 (913)
Cinefile-User:
< 3 Stimmen
KritikerInnen:
< 3 Stimmen q

Cast & Crewo

Michel SeydouxRegie
Laurent CharbonnierRegie

Bonuso

iGefilmt
Interview de Michel Seydoux, Laurent Charbonnier & Tim Dup
Pathé France, fr , 10‘00‘‘
s
Interview de Laurent Charbonnier et Michel Seydoux
La-hauts, fr , 02‘45‘‘
s
gGeschrieben
Besprechung spielfilm.de
Bianka Piringer
s
Besprechung outnow.ch
Dani Maurer
s
Besprechung Little White Lies
GREG WETHERALL
s
Besprechung France Info Culture
Jacky Bornet
s
Besprechung RTS
Yann Amedro
s
hGesprochen
Michel Seydoux présente le film documentaire "Le Chêne"
RTS / fr / 09‘30‘‘
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